Der Terminus „Muße“ – „old school“ oder ein zukunftsweisendes Korrektiv?

Mußemomente als verschränktes Merkmal pädagogisch professionellen Handelns. Ein Essay

Autor/innen

  • Johannes Neubauer Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Schlagworte:

Reform als “reforma”, Muße als hochsensible und wachsame Tätigkeit, Innehalten und Besinnung als Gegenpole zur Mediatisierung von Bildung

Abstract

Der aus der Antike stammende Terminus der Muße wird in seinem historischen Kontext literaturgeleitet deskribiert und kommentiert. Quellen von Aristoteles, Seneca, Goethe, Pestalozzi, Rainer Maria Rilke, Martin Wagenschein und Hannah Arendt stützen dabei den inhaltlichen Begründungsrahmen für eine semantische Aktualität und gegenwärtige Relevanz dieses Begriffes. Die Diskussion um seine plausible Adaption für das schulpraktische Feld mündet in einem realistischen Modell der Verschränkung von Arbeit und Muße.

Veröffentlicht

2021-11-15 — aktualisiert am 2021-11-15

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