Schulische Erinnerungskultur am Beispiel der KZ-Gedenkstätten Dachau und Mauthausen

Von der Stunde Null bis ins 21. Jahrhundert

Autor/innen

  • Wolfgang Bilewicz Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Schlagworte:

Erinnerungskultur, Holocaust Education, Gedenkstätten

Abstract

Gedenkstätten verstehen sich als Orte des Erinnerns, aber auch als Einrichtungen der historischen und politischen Bildung. Sie tragen in zweifacher Hinsicht Verantwortung, nämlich in Bezug auf die Opfer und deren Nachkommen. Aufgrund des Ablebens vieler Zeitzeuginnen und -zeugen befinden sich KZ-Gedenkstätten im Allgemeinen in einer Übergangsphase, in der sich die Bildungsarbeit vor Ort mit der Herausforderung konfrontiert sieht, die Vermächtnisse der noch zur Verfügung stehenden Überlebenden zu sichern, zu dokumentieren und pädagogisch aufzubereiten. In diesen Kontext werden die pädagogischen Konzeptionierungen der beiden Gedenkstätten Dachau und Mauthausen gegenübergestellt und einer Analyse zugeführt. Zur methodischen Aufarbeitung bieten sich hier gedenkstättenpädagogische bzw. dekonstruktive Herangehensweisen an, wie beispielsweise die Fragestellungen: Wie wird Geschichte gestaltet? Wie wird Erinnerung gestaltet?

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Veröffentlicht

2021-11-15

Zitationsvorschlag

Bilewicz, W. (2021). Schulische Erinnerungskultur am Beispiel der KZ-Gedenkstätten Dachau und Mauthausen: Von der Stunde Null bis ins 21. Jahrhundert. Pädagogische Horizonte, 5(2), 55–74. Abgerufen von https://paedagogische-horizonte.at/index.php/ph/article/view/126