Förderung des Berufsethos durch VaKE (Values and Knowledge Education) in der Ausbildung von Lehrpersonen

Autor/innen

  • Alfred Weinberger
  • Jean-Luc Patry
  • Sieglinde Weyringer

Schlagworte:

Berufsethos, VaKE, Konstruktivistisches Lernen

Abstract

Die explorative quasi-experimentelle Studie (N = 94) nach dem Konzept der Praxisforschung untersucht das didaktische Konzept VaKE (Values and Knowledge Education), das Werterziehung und Wissenserwerb kombiniert, in der Ausbildung von Lehrpersonen. Das Ziel besteht in der Förderung des Berufsethos. Auf der Grundlage der Analyse von selbstberichteten Fallgeschichten und von Interviews zeigt sich ein Vorteil von VaKE im Vergleich zu einer herkömmlichen Unterrichtsmethode (Analyse von Fallgeschichten). Die Lehramtsstudierenden verwenden häufiger diskursorientierte Lösungen bei interpersonalen Konflikten im Unterricht und das Lernklima wird durch moralische Aspekte wie Offenheit und Angstfreiheit charakterisiert. Eine wichtige Implikation aus den Ergebnissen stellt die stärkere Integration von Emotionen bei einem VaKE-Unterricht dar.

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Veröffentlicht

2017-12-02

Zitationsvorschlag

Weinberger, A., Patry, J.-L., & Weyringer, S. (2017). Förderung des Berufsethos durch VaKE (Values and Knowledge Education) in der Ausbildung von Lehrpersonen. Pädagogische Horizonte, 1(1), 19–42. Abgerufen von https://paedagogische-horizonte.at/index.php/ph/article/view/25

Ausgabe

Rubrik

Erziehungswissenschaftliche Beiträge