Sprache in der Lehre - Sprache für die Lehre

Sprachbewusstheit und sprachliche Kompetenzen in der Hochschullehre

Autor/innen

  • Martina Müller

Schlagworte:

Sprachbewusster Unterricht, Lehrer/innenbildung, Professionalisierung

Abstract

Sprache und sprachliche Kompetenz haben eine Schlüsselfunktion für den Wissenserwerb und weiterführend auch für Schulerfolg und den weiteren Bildungsweg. Welche bildungssprachlichen Kompetenzen sind aber tatsächlich relevant für Schule und Unterricht? Welche Unterrichtsfächer sind verantwortlich für den Erwerb dieser Kompetenzen? Sind es nur die sprachlichen Fächer oder aber muss schulische Sprachbildung umfassender gedacht und umgesetzt werden? Angesichts der sich durch Migration und Flucht ständig verändernden Gesellschaft, gewinnt das Thema bildungspolitisch zunehmend an Bedeutung und muss daher auch im Bereich der Hochschullehre Beachtung finden. Sprachbewusstheit der Lehrenden dient als Grundlage für die Umsetzung eines sprachbewussten bzw. sprachsensiblen Unterrichts, der allen Lernenden annähernd gleiche Bildungschancen eröffnen soll. Anhand einiger Begründungslinien wird im vorliegenden Artikel aufgezeigt, wie wesentlich und gleichzeitig einfach es ist, fächerverbindend zu denken und Sprachunterricht und Fachunterricht nicht voneinander zu trennen. Modellhaft wird anhand konkreter Lehrplaninhalte aus Deutsch und Sachunterricht sowie entsprechender Kompetenzbereiche aus den Bildungsstandards für Deutsch aufgezeigt, welche Möglichkeiten zur Verbindung von Sprachunterricht und Fachunterricht denkbar sind.

Downloads

Veröffentlicht

2017-12-02

Zitationsvorschlag

Müller, M. (2017). Sprache in der Lehre - Sprache für die Lehre: Sprachbewusstheit und sprachliche Kompetenzen in der Hochschullehre. Pädagogische Horizonte, 1(1), 231–249. Abgerufen von https://paedagogische-horizonte.at/index.php/ph/article/view/19

Ausgabe

Rubrik

Fachwissenschaftliche & fachdidaktische Beiträge