Untersuchung des Inventars zu den Grunderfahrungen des Informatikunterrichts auf Messinvarianz zwischen Lernenden mit und ohne besuchten Informatikunterricht und Schülerinnen und Schülern

Autor/innen

  • Andreas Kiener PHDL

Schlagworte:

Inventar, Messinvarianz, Grunderfahrungen des Informatikunterrichts

Abstract

Mit den drei Grunderfahrungen des Informatikunterrichts, welche mit der Wahrnehmung der eigenen Kompetenz, der Bedeutung von Algorithmen für Informatiksysteme und der Anwendbarkeit der erlernten Kompetenzen, umschrieben werden können, ist es möglich Lernprozesse in der Auseinandersetzung mit Informatiksystemen zu untersuchen. Mit dem Inventar zu den Grunderfahrungen des Informatikunterrichts IGI, können sie auch gemessen und quantifiziert werden. Da Lernprozesse die Einstellungen der Lernenden bezüglich Informatiksystemen ändern, ist es notwendig das Inventar auf Messinvarianz zu überprüfen. Anhand einer Gelegenheitsstichprobe von 428 Schülerinnen und Schülern aus drei Gymnasien und einer Neuen Mittelschule konnte zumindest eine partielle skalare Messinvarianz zwischen Mädchen und Jungen und Lernenden mit und ohne besuchten Informatikunterricht nachgewiesen werden. Dadurch war es möglich die latenten Mittelwerte der drei Skalen des Inventars zwischen den Gruppen zu vergleichen. Im Ergebnis zeigten sich für die erste und zweite Grunderfahrung geringe bis mittlere Effekte und für die dritte Grunderfahrung keine signifikanten Unterschiede. Dafür stellte sich für die dritte Grunderfahrung eine geringe negative Abhängigkeit vom Alter heraus.

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Veröffentlicht

2020-12-02

Zitationsvorschlag

Kiener, A. (2020). Untersuchung des Inventars zu den Grunderfahrungen des Informatikunterrichts auf Messinvarianz zwischen Lernenden mit und ohne besuchten Informatikunterricht und Schülerinnen und Schülern. Pädagogische Horizonte, 4(2), 203–220. Abgerufen von https://paedagogische-horizonte.at/index.php/ph/article/view/100

Ausgabe

Rubrik

Fachwissenschaftliche & fachdidaktische Beiträge