Kohärenzen, Redundanzen und blinde Flecken...Aktualität und Anschlussfähigkeit der Lehrer*innenbildung an der PHDL

Eine Längschnittuntersuchung zu Kohärenzwahrnehmungen von Studierenden im Lehramtsstudium

Autor/innen

  • Martina Müller Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

DOI:

https://doi.org/10.17883/pa-ho-2022-02-04

Schlagworte:

Kohärenz, Professionalisierung, Lehrer*innenbildung, transdisziplinäre Vernetzung, Curriculum

Abstract

Kohärenz gilt im aktuellen Diskurs als sinnstiftender Aspekt, um die bildungspolitische Forderung einer professionsorientierten Lehrer*innenbildung zu erfüllen. Über die Gestaltung kohärenter Lehr-Lerngelegenheiten im Laufe des Studiums soll die Vermittlung eines entsprechenden pädagogischen Wissens gesichert werden.  

Im Fokus des vorliegenden Beitrags stehen theoretische Überlegungen und Ergebnisse einer Studie zur Wahrnehmung der Kohärenz im Lehramtsstudium durch die zukünftigen Lehrpersonen. Die Daten wurden mittels Online-Fragebogen erhoben und quantitativ ausgewertet. Erste Ergebnisse zeigen eine sehr differenzierte, individuelle Wahrnehmung der inhaltlichen Kohärenz durch die Studierenden. Als zentraler Aspekt stellt sich heraus, dass die Kohärenz der Inhalte umso deutlicher von den Studierenden wahrgenommen wird, je bewusster die Lehrenden darauf hinweisen. Insgesamt aber scheinen die Lehrveranstaltungen aus den unterschiedlichen Ausbildungsbereichen von den Studierenden als in sich zusammenhängend wahrgenommen zu werden.

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Veröffentlicht

2022-11-10

Zitationsvorschlag

Müller, M. (2022). Kohärenzen, Redundanzen und blinde Flecken.Aktualität und Anschlussfähigkeit der Lehrer*innenbildung an der PHDL: Eine Längschnittuntersuchung zu Kohärenzwahrnehmungen von Studierenden im Lehramtsstudium. Pädagogische Horizonte, 6(2), 29–44. https://doi.org/10.17883/pa-ho-2022-02-04